Informationen

Über das Weihnachtsfilmfestival

Europas einziges Weihnachtsfilmfestival nimmt sich dem Thema ‚Weihnacht‘ in all seinen wunder- und sonderbaren Facetten gänzlich an. In nationalen sowie internationalen Langspielfilmen und Kurzfilmblöcken wird das weihnachtliche Sujet von allen Seiten neu beleuchtet. Unkonventionelle Weihnachtsfilme stehen dabei klar im Vordergrund. So reihen sich neben weihnachtlichen Komödien auch kritische, tragische, satirische sowie schaurige Beiträge in das Programm ein. Auch wenn das ‚Fest der Liebe‘ polarisiert, lohnt es sich auf den ‚Geist der Weihnacht‘ einzulassen. In der dunklen Jahreszeit wird das Kino zum magischen Ort, der zum Nachdenken anregt, berührt und manchmal auch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Das Weihnachtsfilmfestival richtet sich an all jene, die dem Weihnachtsstress entfliehen wollen, die ihre Liebsten nicht in der Nähe haben und natürlich leidenschaftliche Cineasten. Lasst uns gemeinsam schöne, besinnliche, unterhaltsame Feiertage im Kino verbringen und einen frischen Blick auf die sonst so traditionelle Weihnacht werfen.

#JoyForEveryone

Kino Moviemento

Das Kino Moviemento als ältestes Kino Deutschlands, mit 3 Sälen und einem gemütlichen Foyer bietet den perfekten Spielort für das Weihnachtsfilmfestivals vom 22.12. bis 24.12.2017.

Kino Moviemento
Kottbusser Damm 22
10967 Berlin

U8 Schönleinstraße

Web: moviemento.de
Kinokasse: 030 692 47 85

Hintergrund

Weihnachten polarisiert.
Für die einen ist es das Fest der Liebe und der Familie. Unter dem schummrigen Licht des Tannenbaums dampft der wohlige Geruch von frischen Plätzchen auf. Mit seinen Liebsten sitzt man gemütlich zusammen, erzählt sich Geschichten und singt Lieder: Harmonie und Besinnlichkeit, wenigstens einmal im Jahr. Besonders Kinder freuen sich über den Weihnachtsmann, der mit hübsch verpackten Geschenken ihre Augen strahlen lässt. Ein magisches Fest in der dunklen Jahreszeit, um das sich viele Fabelwesen wie Elfen, Engel, Rentiere oder Schneemänner ranken. In der winterlichen Feierlichkeit, sollen Nächstenliebe, Mildtätigkeit, Frieden und Vergebung Einzug finden. Leise und glücklich rieselt der Schnee.

Für die anderen bedeutet Weihnachten Stress und Frustration. Das Geflacker der kitschigen Weihnachtsdeko brennt in den Augen. Schon im Oktober stehen die ersten Schokonikoläuse im Supermarkt. ‚Last Christmas‘ läuft zum tausendsten Mal im Radio. Auf Glatteis torkeln Glühweinnasen über den rappelvollen Christkindlmarkt. In den Geschäften prügeln sich entnervte Eltern um die restlichen Geschenke – ein kommerzialisiertes Fest, welches von Maßlosigkeit lebt. Im Kreis der Familie reißt man sich zusammen, doch schon beim Entknoten der Lichterkette bricht der erste Streit vom Zaun. An den Festtagen multiplizieren sich die Gefühle. Die Dunkelheit macht launisch. In den stürmischen Raunächten kommen auch die unheimliche Gestalten der Weihnachtszeit zum Vorschein: Knecht Ruprecht, Krampus, Perchten und Geister haben es vor allem auf unartige Kinder abgesehen. Weihnachten ist ein clever codiertes Belohnungssystem. Und ist die letzte Gans gegessen und der Bauch um einige Kilos schwerer, kann man die kahlen Nadelzweige am Straßenrand bemitleiden. Oh, Tannenbaum.

Ich liebe Weihnachten. Und ich liebe Filme. Da führt eines zum anderen. In meiner Kindheit wuchs ich in einem Dorf am Wald auf. Die Weihnachtszeit war immer etwas ganz besonders und magisches. Der Schnee bedeckte alle Straßen, in der Finsternis heulte der Wind. Aus der Ferne war schon das Glockengeläut des stapfenden Weihnachtsmannes zu hören. Mit großer Vorfreude und einer gehörigen Portion Respekt erwartete ich den bärtigen Mann mit der roten Kutte. Mit den Jahren wich der märchenhafte Zauber natürlich, aber die Leidenschaft für das besinnliche Fest ist immernoch stark verwurzelt. Mit dem Weihnachtsfilmfestival möchte ich die Begeisterung für das Sagenhafte, Liebenswerte und Unheimliche der Weihnachtszeit in die Großstadt projizieren. Dies ohne in verklärter Romantik zu schwelgen und mit einem frischen aber auch hinterfragenden Blick auf moderne Weihnachtsbräuche werfend, um dem ‚Wundern‘ genügend Raum zu überlassen.

André Kirchner – Festivalleiter

Team

Festivalleitung, Kuration, Organisation:
André Kirchner

Redaktion, Kommunikation, Sponsoring:
Teresa Vena

Dank an:
Detlef Winkelewski, Jens Ruppert, Iris Praefke, Wulf Sörgel, Jennifer Borrmann, James Moorton, Fernanda Parente, David Ghane, Bartholomew Sammut, Sabrina Winter